HWK-MENTORINGPROGRAMM

Abschlussseminar in Berlin

Mit einem feierlichen Abschlusswochenende in Schwanenwerder bei Berlin ging der zweite Durchgang des Mentoringprogramms für Nachwuchspolitikerinnen am 23. Juni zu Ende.

Für Mentorinnen und Mentees stand die Reflexion und Auswertung des Mentoring- Programmes im Mittelpunkt. Inwieweit haben die vergangenen acht Monate im Austausch mit Mentorin oder Mentee, die Seminare und der Kontakt in der Gruppe die persönliche Entwicklung und die eigene politischen Arbeit vorangebracht? „Wir trauen uns jetzt mehr - Kritik kriegt man immer“, so die auf den Punkt gebrachte Erkenntnis einer Mentee.

Ein besonderes Zeichen des gestiegenen Selbstvertrauens: Viele der Mentees kandidieren in den nächsten Monaten für Mandate auf Kommunal-, Bundes- und Europaebene.

Eigene Möglichkeiten und der Umgang mit Grenzen wurde auch im Kompetenztraining „Eigensinn stärken – Besonnenheit aktivieren – Entscheidungskraft nutzen“ durch die Trainerin Astrid Dinda thematisiert. Ein Besuch der Reichstagskuppel bei Sonnenuntergang krönte schließlich den Samstagabend. Zum Abschluss wurden die Mentees für ihre Teilnahme am Programm ausgezeichnet und überraschten mit einer ganz persönlichen Danksagung an ihre Mentorinnen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für die engagierte und motivierte Teilnahme aller Mentorinnen und Mentees, die mit ihrer Zeit und Energie diesen lebendigen Austausch ermöglicht und das HWK um weitere herausragende Politikerinnen erweitert haben!

Zwischenseminar für die Mentees in Leipzig

Vom 1. bis 3. März fand das Reflexionsseminar für die Mentees in Leipzig statt. Die Mentees hatten Gelegenheit, an ihren persönlichen Zielsetzungen und Kompetenzen zu arbeiten und sich darüber auszutauschen, wie die Mentoringbeziehung weiterhin gut gestaltet werden kann.

Am zweiten Tag stand das Thema friedliche Revolution und damit politisches Engagement in Zeiten des Umbruchs im Vordergrund, während am dritten Tag darüber diskutiert wurde, was Gender eigentlich mit Politik zu tun hat und wie Politikerinnen in der politischen Berichterstattung präsentiert werden.

Der zweite Durchgang des HWK-Mentoringprogramms läuft bis Sommer 2013.

Start des zweiten Mentoringdurchgangs

Mit einem feierlichen Auftaktwochenende in München startete am 16. November 2012 der zweite Durchgang des Mentoringprogramms für Nachwuchspolitikerinnen mit 16 Tandems. Die vielfältigen Angebote am Auftaktwochenende führten Mentees und Mentorinnen in das Programmkonzept ein und halfen konkrete Ziele zu definieren. Die Mentees hatten zudem im Rahmen eines Präsenztrainings die Möglichkeit an ihrem öffentlichen Auftritt zu arbeiten.

Beim Kaminabend gewährte Sabine Heimbach, Vize-Regierungssprecherin und selbst aktive Kommunalpolitikerin, spannende Einblicke in ihre Arbeit und ihre eigenen Erfahrungen mit Mentoring. „Nutzen Sie die Chance, die Ihnen das Mentoring bietet – es ist eine einzigartige in Ihrem Leben!“, gab sie den Mentees mit auf den Weg. Sabine Heimbach weiß, wovon sie spricht: Vor einigen Jahren hat sie selbst ein erfolgreiches Politik-Mentoringprogramm für die Frauen-Union Bayern entwickelt und umgesetzt.

Sabine Heimbach

Begeistert waren die Teilnehmerinnen über die Möglichkeit zum Austausch mit tunesischen Politikerinnen und Aktivistinnen, die im Rahmen des EAF-Projekts „Demokratie braucht Frauen!“ nach Deutschland eingeladen waren. Die Helene Weber-Preisträgerinnen konnten im direkten Gespräch viele Gemeinsamkeiten und Erfahrungen mit den tunesischen Kolleginnen entdecken und so wurden bereits erste Ideen zur gegenseitigen Unterstützung entwickelt.

 

Wir haben Ihr Interesse am Mentoring für Kommunalpolitikerinnen geweckt?

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:

Uta Kletzing
EAF Berlin. Diversity in Leadership. 
Schumannstraße 5 | 10117 Berlin
Tel. 030 - 3087760-61
E-mail: kletzing@eaf-berlin.de


Das HWK-Mentoring wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Projektträgerin ist die EAF Berlin.

Der Mentoring-Durchgang in Unterfranken  wird durchgeführt in Kooperation mit der Initiative kommunale Gleichstellungsbeauftragte in Unterfranken.