Newsletter Dezember 2013

 

Demokratisch, frei, paritätisch? Tunesien bereitet sich auf die Wahlen vor
Von Jana Belschner

Die Frage, wann die seit einem Jahr überfälligen nationalen Wahlen in Tunesien stattfinden werden, ruft bei den meisten Tunesier/innen nur mehr ein Schulterzucken, bestenfalls eine vage Prognose – „nicht vor Juni 2014“ – hervor. Der arabische Frühling, der vor nun bald drei Jahren so hoffnungsvoll in Tunesien begonnen hatte, ist zum politischen Herbst geworden. mehr erfahren... 

 

 

Mehr Frauen im Parlament! Die Bundestagswahlen und ihre wichtigsten Ergebnisse

Am 22. September wurde in Deutschland das nationale Parlament, der Bundestag, gewählt. Das christlich-konservative Parteienbündnis aus CDU und CSU errang unter der Führung von Kanzlerin Angela Merkel 41,5% der Stimmen und verpasste damit nur knapp eine absolute Mehrheit. Zweitstärkste Partei wurden die Sozialdemokraten (SPD, 25,7%), dann folgten die Linke (8,6%) und die Grünen (8,4%). Im Gegensatz zur letzten Legislaturperiode ist der Deutsche Bundestag damit wieder ein Vierparteien-Parlament, da die liberale Partei FDP mit 4,8% knapp an der 5%-Hürde scheiterte. mehr erfahren...

 

 

"Und dann bin ich einfach ins kalte Wasser gesprungen"
Von Anna Jäger

Gundela Knäbe berichtet von ihrem Werdegang, den Herausforderungen und Freuden als Bürgermeisterin.
Die Anwältin Gundela Knäbe ist ehrenamtliche Bürgermeisterin der 655 Seelen Gemeinde Zirkow auf der Ostsee-Insel Rügen. Den täglichen Spagat zwischen den Prioritäten von Mandat und Beruf empfindet sie als eine bereichernde Herausforderung. Da sie vielseitig interessiert ist, sind ihr die zahlreichen, verschiedenen Aufgaben und Themen, mit denen sie als Bürgermeisterin konfrontiert ist, sehr willkommen. Sich mit Kolleg/innen, Ämtern und Mitstreiter/innen auszutauschen und für sinnvolle Projekte einzusetzen, macht ihr großen Spaß. mehr erfahren...

 

 

 

Vom Weben eines Netzwerks

Was tut eine deutsche Kommunalpolitikerin als erstes, wenn sie nach einer Woche Reise durch ein fremdes Land erschöpft in den Flugzeugsessel sinkt? Sie zückt ihr iPad, steckt die Köpfe mit den Kolleginnen zusammen und verfasst einen Brief. Darin geht es um den Kampf der tunesischen Frauen für ihre Gleichberechtigung, um die Angst vor der Einengung einer offenen, im besten Sinne europäisch-arabischen Gesellschaft und um die Rolle und den Einfluss der deutschen Akteure vor Ort. „Das muss nach ganz oben“ befindet Claudia Felden und adressiert das Schreiben an Bundesminister Dirk Niebel, die Fraktionsvorsitzenden aller Parteien und den Bundespräsidenten. „Zur Kanzlerin sollte es auch gehen“, ergänzt Notburga Kunert. mehr erfahren...