HELENE WEBER PREIS

Anerkennung für herausragendes Engagement von Kommunalpolitikerinnen

Bundesweit und parteiübergreifend: Im Juni 2015 wurde zum dritten Mal der Helene Weber-Preis verliehen. 20 besonders engagierte kommunale Mandatsträgerinnen wurden bei einer feierlichen Preisverleihung durch Bundesministerin Manuela Schwesig geehrt. Mit einem breiten Förderungsangebot werden sie in ihrem kommunalpolitischen Engagement gewürdigt und gestärkt. 

Das Anliegen des Helene Weber-Preises war auch Anliegen seiner Namensgeberin Helene Weber: mehr Frauen für die Politik zu gewinnen. Der Helene Weber-Preis will insbesondere die Kommunalpolitik als „Basis der Demokratie“ stärken. 

Der Frauenanteil an den kommunalen Mandaten ist mit durchschnittlich etwa 25 Prozent (s. EAF-Studien zu Kommunalpolitikerinnen im Allgemeinen sowie zu Bürgermeister/innen im Speziellen) noch viel zu gering. Noch immer gibt es Stadt- oder Gemeinderäte, in denen keine einzige Frau vertreten ist. Umso wichtiger sind Vorbilder wie die Helene Weber-Preisträgerinnen, die durch ihr Beispiel und ihre Aktivitäten andere Frauen zum kommunalpolitischen Engagement ermutigen. 

Die Preisträgerinnen 2009 und 2011 haben sich seit 2011 zum ersten bundesweiten und parteiübergreifende Netzwerk für engagierte Kommunalpolitikerinnen zusammengeschlossen: dem Helene Weber-Kolleg. Mit dem Kolleg unterstützen sich die Preisträgerinnen gegenseitig und setzen sich gemeinsam dafür ein, mehr Frauen für die Kommunalpolitik zu gewinnen.

Das Kolleg sowie der Helene Weber-Preis wurden durch die Festschreibung im Koalitionsvertrag der Bundesregierung 2013 in ihrer politischen Bedeutung gewürdigt.